Gruppennachrichten der indirekte Spam

Wer kennt das nicht, schnell mal viele Leute zum gleichen Thema erreichen, E-Mail, Gruppenchat...es ist so einfach...so einfach den Knigge dabei zu vergessen.

Wie schwer kann es denn sein Kommunikationswege für mehrere sauber zu halten? Ein wenig denken und schon hat man die Grundprizipien. Aber nein! Immer wieder in jeder Mail, die an mehrere Adressiert ist, jede Gruppe in Whatsapp, jeder Gruppe bei FB und was weiß ich wo noch, hat mindestens eine Person dabei, wo der Kopf bei diesen Kommunikationswegen ausschaltet.

Dann werden CC und BCC ignoriert, Betreffzeilen missbraucht und Gruppen verwirrt.

Fangen wir mit E-Mails an. E-Mail-Verteiler schön und gut, aber bei größeren Gruppen, wo sich nicht jeder kennt und erst recht nicht, wenn nicht jeder Hanswurst den E-Mailverteiler nutzen soll -Spam und so- dann nicht den BCC zu nutzen ist schon ziemlich kritisch. Denn dann kommt sowas wie, "Alle antworten": "Ja, cool. Finde ich klasse.", "Kann da nicht.", etc. Ergo Antworten, die nicht alle interessieren, bzw. nützen. Oder die Spezies, die einfach mal auf Alle antworten klicken, um eine Info für einen Bruchteil der Leute rumzuschicken, und dabei vergessen den Betreff zu ändern. Da denkt man, da kommt noch eine wichtige Ergänzung und dann betrifft es einen noch nicht mal.

Mann!

An=die Leute, die es betrifft und antworten sollen

CC=die Leute, die informiert werden wollen, die es aber nicht unbedingt betrifft.

Ist doch nicht so schwer.

Gruppenchats: Liebe Menschen! Es ist überhaupt kein Problem eine weitere Gruppe zu gründen, wenn es nur einen Teil der Leute betrifft. Nachrichten wie "Treffen dann um 18:00", obwohl man genau weiß, dass die Probe wegen der Extraprobe von den anderen ausfällt, verwirrt sonst nur.

Früher gab es auch die coole Abkürzung PN...also eine persönliche Nachricht an einen, nicht die Gruppe. Details zwischen zwei Leuten muss nicht in der Gruppe besprochen werden. 

Mein Appel an die Menschheit: Gehirn anschalten vor dem Schreiben. So können viele Nerven gerettet werden.

27.3.17 16:48, kommentieren

Einfach schwimmen, schwimmen!

Doctor Fisch Dorie scheint zwar manchmal verplant und ist vergesslich, aber spätestens seit "Findet Dorie" wissen wir, dass sie eine einzigartige Art hat Probleme zu lösen und stets optimistisch ist. Ihre Lebensphilosophie lässt sich wohl mit "Einfach schwimmen" beschreiben.

Seit Anfang des Jahres versuche ich dieser Lebensphilosophie nachzufolgen und gehe 1x die Woche schwimmen, 30-60Min. Gut, es war nicht jede Woche und ja...derzeit mehr 30 Minuten, als 60. Aber dafür durchgängige Bewegung und ich mein nicht sich treiben lassen. Und es ist ok, wenn es nicht machinisch jede Woche 60 Minuten sind. Einmal waren es sogar weniger als 30, weil es mir nicht so gut ging und ich einfach keine Lust mehr hatte.

Es geht hier schließlich nicht darum aus mir den nächsten Olympia-Sieger zu machen. Ich bin eh nur schnell im Rückenschwimmen.

Es geht einfach darum, sich zu bewegen und seine Gedanken zum einen voll und ganz auf die Bewegung zu konzentrieren. Zum anderen seine Gedanken auch schwimmen zu lassen und der ein oder andere Gedanke geht dabei vielleicht unter und belastet mich nicht mehr. (Stirb negative Gedanken! Mach blubblubb)

Manche Leute gehen joggen um den Kopf frei zu bekommen. Doch Joggen und ich sind keine Freunde. Ich renn nur, wenn ich vor irgendwas weg oder irgendwas hinterrenne, aber nur so durch die Gegend, war noch nie meins. Schwimmen hingegen schon. Das mag ich lieber.

Und da sieht man mal wieder das wir Menschein einfach unterschiedlich sind und jeder für sich herausfinden muss, was einem gut tut. Hauptsache man findet Zeit und eine Tätigkeit, die einem hilft sich einfach mal auf sich und seinen Körper zu konzentrieren und negative Gedanken weg zu bewegen. Völlig egal, wie gut man dabei ist, wichtig ist, es macht einem Spaß und hilft einem.

Der eine radelt die Tour de France in der nordeutschen Marsch, der andere läuft wie Forrest Gump durch die Weltgeschichte und andere machen es wie ich und folgen Dorie. Einfach schwimmen!

 

 

24.3.17 12:05, kommentieren

Hallo, Ich!

Manchmal sind Erkenntnisse ganz schön hart, weil sie zwar aufzeigen, was wir brauchen, aber oft nicht durch den leichten Weg zu erreichen sind.

Es wäre so viel einfacher, wenn mein Prinz (dessen tapferes Streitross wohl unterwegs abgehauen ist oder die falsche Abbiegung genommen hat) in den nächsten 5 Minuten an meiner Tür klingelt. Kaum treffen sich unsere Blicke, ist uns beiden sofort klar, dass vor uns jemand besonderes steht. Wir verbringen ab sofort schöne Stunden, können zur jeder Tages und Nacht Zeit anrufen und haben keine Angst uns gegenseitig unsere Träume, Ängste und Ziele anzuvertrauen. Wir unterstützen uns, sind für einander da, fühlen uns geborgen...Brrrrnggg! Der Wecker klingelt aus der Traum...

Sicher, wäre es so viel einfacher, wie im Film eben oder im Märchen. Doch so ist es nun mal nicht. Sich durch eine andere Person abhängig zu machen, wird auf Dauer nie glücklich machen. Und höchstwahrscheinlich haben meine bisherigen Beziehungen nie wirklich funktioniert, weil ich in meinem Partner meinte, etwas gefunden zu haben, was mir sonst fehlt und ich nur mit Hilfe dieser Person bekommen kann.

Ich will kein Loblied auf das Singleleben anstimmen. Der Mensch wurde nicht dazu erschaffen, um allein zu sein und manches geht nun mal nur mit dem richtigen Partner.

Allerdings suchen wir manchmal Glück und Zufriendenheit in der falschen Person. Denn wir müssen nicht den Partner suchen, der uns das geben kann, sondern wir müssen das in uns suchen. Wenn ich alleine nicht glücklich sein kann, wie kann ich das in einer Beziehung? Wenn ich mich nicht um mich sorgen kann, und zwar materiell und emotional, wie kann das in einer Beziehung funktionieren?

Das heißt für mich also im Moment, dass ich erstmal wieder mit mir selbst ins reine kommen muss, bevor ich neue, tiefe, gesunde Beziehungen aufbauen kann.

Weg also von "Ach, wenn doch" hin zu der Erkenntnis wer ich bin und was ich will. Weg von den Zweifeln und hin zu mehr Selbstliebe. Weg von der Suche in meiner Umwelt hin zu der Suche in mir selbst.

Ich weiß zwar noch nicht wie ich das genau anstellen werde, aber das werde ich noch heraus finden. Auf jeden Fall heißt es erstmal: "Hallo, Ich!"


20.3.17 19:49, kommentieren

Kochen mit Lerneffekt?

Ich finde durchaus, das ich kochen kann. Von kleinauf habe ich in der Küche mit rumgewerkelt und konnte mir auch den ein oder anderen Küchentrick von Mama und Papa abkucken. Bis heute ist auch noch keiner an meinen Kochkünsten grippiert. Klar, geht auch mal was schief. Aber die Küche ist nun einmal ein Labor, wo ausprobiert wird. Doch letztens musste ich stark schlucken und aufpassen, dass mein Ego keinen Knick bekommt.

In meiner Gemeinde mache ich viel mit den Jugendlichen. Letztens haben wir zusammen gekocht. Das Rezept (Mango-Lasagne) kam von einem der Mädels und keiner von uns hatte das je schonmal wirklich gemacht. Neben den Mädels war auch eine Mutter anwesend, die netterweise den Fahrdienst für einige macht. (Normaler Weise mag ich es nicht, von Eltern bei unserer Aktivität anwesend sind. Doch das ist ein anderes Thema.)

Die Mädels versuchten sich also an dem Rezept. Ich gab hin und wieder einen Hinweis, wollte mich aber sonst größtenteils raushalten. Immerhin sollen die sich ja ausprobieren und lernen und nicht ich. Irgendwann kam jedoch der Moment, wo sich besagte Mutter nicht mehr raushalten konnte und sich einmischte. Innerlich hätte ich sie gerne aus der Küche geschmissen, aber ich schluckte alle Seitenhiebe runter. Doch dann das!

Eins meiner Mädels äußerte, nachdem besagte Mutter sich eingemischt hatte: "Ein Glück, das -besagte Mutter- da ist." Autsch -.-

Ja, ich hätte auch eingreifen können. Ja, ich wusste, was man hätte tun können. Ja, dann wäre es vielleicht noch besser geworden. Aber ich wollte, dass die das selber machen, das sie Eigenständigkeit lernen.

Oh, ich werde wohl eine grausame Mutter werden. Meiner Kinder würden Fehler machen und sie würden vielleicht daraus lernen. Ich würde zulassen, dass etwas nicht top ist, weil ich möchte, dass die das machen und so vertrauen in sich und ihre Fähigkeiten lernen (oder weil ich zu faul bin alles für sie zu machen). (Ich hoffe, man erkennt die Ironie)

Also tief schlucken und wissen, dass man es kann. Ich kann das. Ich kann das! Ich kann DAS! Fähigkeiten ins Gedächnis rufen und erinnern, warum man diesen Weg gefällt hat. Manchmal gar nicht so einfach. Und das nächste mal klare Grenzen für Eltern setzen -.-

 

P.S.: Es hat echt gut geschmeckt. Vielleicht nicht ganz so fest, aber lecker. 

18.3.17 15:42, kommentieren

Mut hält Angst die Hand

Geschafft...ich lebe noch...trotz der tausend Tode, die ich im Vorfeld gestorben bin, war ea nachher halb so schlimm beim Zahnarzt zu sein. Er hat das richtig gut gemacht. Mir genau erklärt, was Sache ist und wie und warum. Das hat echt geholfen.

Schon als Kind war ich so. Entweder man hat mich richtig gut abgelenkt und mir erklärt, was nun passiert und warum und das es gleich weh tut. An sich kann ich Schmerzen ziemlich gut ab, vorrausgesetzt, man erzählt mir, dass es gleich weh tut.

Doch nun zum eigentlichen.

Seneca hat den weisen Spruch gebracht: "Mut ist nicht die Abwesendheit von Angst, sondern das Wissen, das etwas wichtiger ist als die Angst."

Das kann ich nur unterschreiben. Ich hatte zwar Angst, aber meine Vernunft und mein Wissen teilten mir mit, dass es besser ist vorsorglich zum Zahnarzt zu gehen, als erst wenn der Schmerz kaum mehr auszuhalten ist.

Ansich bin ich in gewisser weise ein Angsthase, auch wenn andere das Gegenteil meinen. Allerding... wenn ich so zurückblicke, habe ich schon oft Mut bewiesen. Manchmal sind es nur de kleinen Dinge, aber ich war mutig. Ich wusste, dass ich meine Angst ins Auge blicken muss und dass es kein anderer für mich tun kann. Obwohl ins Auge blicken wohl nicht ganz stimmt.

Es ist viel mehr so, dass der Mut kommt, die Angst an die Hand nimmt und sagt: "Komm, wir schaffen das...gemeinsam." Die Angst ist zwar immer noch da, aber der Mut ist derjenige, der voran geht. Und vielleicht erkennt die Angst, dass es gar nicht so schlimm war, dass sie nicht weglaufen und sich verstecken muss. Sondern mit dem Mut ins Ungewisse treten kann.

1 Kommentar 12.3.17 16:45, kommentieren

Is' was Doc?

Ich hasse es zum Arzt zu gehen. Egal welcher...Ich mag es nicht und muss mich jedes mal mehr oder weniger überwinden hin zu gehen. Ich bin eher der Typ, solange ich den Kopf nicht unter dem Arm hab, passt das schon. Zum Zahnarzt ist besonders schlimm, da ich nicht sehen kann, was er macht und das Untersuchungskaudawälsch kaum versteh.

Ich war seit Jahren nicht mehr bei Zahnarzt, so von wegen Vorsorgeuntersuchung und so. Zuerst hatte ich nach meinem Umzug einfach anderes im Kopf. Doch man wird ja immer wieder daran erinnert. Man sollte doch mal wieder. Leichter gesagt, als getan. Ich schob es einfach immer weiter vor mir her. Das Erinnern half einfach nicht bis zur Terminvereinbarung.

Allerdings habe ich mich in letzter Zeit mehr mit Ernährung beschäftigt und dazu gehört nun mal auch das Kauwerkzeug. Letzten Samstag dann endlich konnte ich mich durchringen einen Termin zu vereinbaren. Die Ausrede: "Ich ruf später an, ist ja Wochenende." funktionierte auch nicht. Danke digitale Welt, mittlerweile kann ich sogar online Arzttermine mitten in der Nacht vereinbaren. Und das habe ich und seit dem habe ich leichte Angstzustände.

Warum bekomme ich teilweise auch so schnell Panik? Die erste Nacht nach der Terminvereinbarung konnte ich kaum schlafen. Lauter Horrorvorstellungen geisterten in meinem Kopf herum. Ich versuch mich einzureden, dass alles halb so schlimm wird. Das ich auf eine ortliche Betäubung bestehen kann. Das es besser jetzt irgendwas passiert, als wenn ich die schlimmen Schmerzen hab, bloß, weil ich zu feige war.

Teilweise fühle ich mich ganz cool. Kann sofort los gehen. Ich rock das Ding. Ein paar Momente später...Er muss hundertpro bohren. Ich will da nicht alleine hin....So geht das seit ein paar Tagen und noch dreimal schlafen, bis der Termin ist. 

Oh Mann...

1 Kommentar 7.3.17 21:33, kommentieren

5 Cent zu mehr Dankbarkeit

Eine gute Bekannte hat mir letztes Jahr im Sommer folgenden Tipp gegeben:

In der linken Hosentasche hat man 5x 1 Cent Münzen oder 5 Erbsen, jedenfalls 5 kleine Gegenstände. Und immer, wenn etwas passiert, wofür man dankbar ist, kommt ein kleiner Gegenstand von der linken Tasche in die rechten. Wenn man am Abend noch nicht alle Münzen auf der rechten Seite hat, überlegt man nochmal, wofür man dankbar sein kann. Am nächsten Tag wandern die 5 Münzen wieder auf die linke Seite usw.

Ich hatte es damals ein paar Tage lang gemacht und dann irgendwann vergessen die 5 Centstücke einzustecken. Von daher ist es irgendwann wieder im Sande verlaufen. Vor 2 Tagen habe ich wieder damit angefangen.

- die Sonne scheint und ich konnte sie in der Mittagspause genießen

- die Kassiererin war sehr freundlich zu mir

- eine gute Bekannte hat sich gemeldet und gefragt, ob wir was machen

- mein Weihnachtsstern hat einen neuen Trieb bekommen

- ich wurde nach Hause gefahren und musste nicht mit Bus und Bahn

 

Man fängt an auf die positiven Dinge zu achten, selbst auf die kleinen Dinge. Überlegt, was noch einen Cent wert sein kann, ergo, wofür man dankbar ist.

Und bis jetzt sind mir immer mind. 5 Dinge aufgefallen, was mich wiederum glücklich und fröhlich macht, dass mir soviele Dinge passieren, wofür ich dankbar sein kann. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass ich dadurch gelassener werde, dass die negativen Dinge gar nicht mehr so schlimm sind bzw. es genug positive Dinge gibt, die diese überwiegen.

Ich versuche auf jeden Fall dieses mal länger durchzuhalten und jeden Tag 5 Cent für mehr Dankbarkeit zusammen zubekommen. 

4.3.17 16:45, kommentieren

Übrig geblieben

Ja, so ist das mit dem erwachsen werden. Man zieht in eine andere Stadt, der Kontakt zu den alten Freunden, die einen Jahre lang begleitet haben, wird immer weniger. Man findet in der neuen Stadt neue Freunde. Man investiert, man zahlt in das Beziehungskonto ein. Doch man wird erwachsen.

Freunde ziehen in eine andere Stadt, heiraten, heiraten und ziehen in eine andere Stadt. Freunde steigen ins Berufsleben ein, bilden sich weiter und versuchen ihren Alttag zu händeln. Und übrig bleiben tue ich.

Ich bin nicht stehen geblieben, ich bin genauso vorwärts gegangen und habe Ziele erreicht. Doch irgendwas hat sich geändert.

Früher kam ein Anruf am Nachmittag und Abends war man mit 5-8 Leuten unterwegs. Man war spontan, man wollte Zeit miteinander verbringen. Heute kriegt man mit Glück in 2 Monaten einen Termin, wo mehrere können. Selbst bei einer Person ist es schon eine Kunst, ein Zeitfenster zu finden, wo wir beide können. Vorschläge, werden zwar meist positiv kommentiert, doch wenn es darum geht es umzusetzen, blebt man alleine sitzen.

Übrig geblieben

Ich kann verstehen, dass sich Prioritäten verändern. Ich weiß auch, dass ich mein Können in Zeit-Managment nicht als Messlatte für die anderen nutzen soll, aber sollte das Beziehungskonto nicht ausgeglichen sein?

Ich bin nach 10h Schichten noch irgendwo hin, um eine gute Zeit mit Freunden zu haben. Ich habe Pflichten verschoben, bin Stunden lang mit den Öffentlichen quer durch die Stadt gefahren, habe kurze Nächte in Kauf genommen, um festzustellen, dass ich bei den Prioritäten weit nach hinten gerutscht bin.

Vielleicht wird es wirklich Zeit auf andere Konton einzuzahlen, in neue Beziehungen zu investieren. Ich hab an den alten gearbeitet, allerdings wird der Preis langsam aber sicher zu hören. Einschlafen lassen werde ich sie nicht, aber meine Rate anpassen.     

1.3.17 21:48, kommentieren

Der, der immer versteht

In manchen Situationen braucht man keine Lösung, man braucht keine Ablenkung, man braucht keine klugen Sprüche wie "Wird schon.", "Morgen sieht alles anders aus.", "Wenn sich irgendwo eine Tür schließt, öffnet sich ein Fenster.", "Aufstehen, Krone richten, weiter gehen." Manchmal hilft das einfach gerade jetzt nicht.

Manchmal braucht man einfach nur jemanden, der versteht. Der einen in den Arm nimmt und nichts sagt, sondern einfach da ist und vielleicht die ein oder andere Träne mit einem vergießt. Einen, der einen an die Hand nimmt und am Herzen berührt.

Vielleicht ist es ein Freund, vielleicht der Partner oder ein Familienmitglied. Und wenn man das Gefühl hat, dass kein Mensch einen versteht, gibt es immer noch IHN!

Ihn, der jeden Schmerz, jeden Kummer, jedes Leid kennt. Ihn, der immer für uns da ist. Ihn, der uns so sehr liebt. 

Mit ihm meine ich Jesus Christus. Viele wissen, dass er im Garten Gezemani für unsere Sünden gelitten hat. Doch er litt auch für unseren Schmerz und unseren Kummer. Sein Mitgefühl uns gegenüber beruht also nicht nur auf seine immense Liebe zu uns, sondern auch daher, dass er versteht. Er weiß wir wir uns in der Situtionen fühlen. Und er ist da für uns. Er weint mit uns, er leidet mit uns, er freut sich aber auch mit uns. Denn er lebt und er liebt uns.

Menschen sind, damit sie glücklich sind. Um Glück kennen zu lernen, brauch es Leid. Wir könnten wir also wissen was Glück ist, wenn wir Leid nicht kennen?

https://www.youtube.com/watch?v=kkLAwaw-4nY

25.2.17 14:55, kommentieren

Supergurkenkonzentrat

Mittlerweile sind ja überall Smoothies als schneller Obst-Ersatz und Vitamin-Lieferant aus dem Boden geschossen. Auch ich gönne mir hin und wieder einen. Rot ist schon mal eine gute Farbe und vor allem Erdbeer-Banane hat es mir schwer angetan. Doch Grün soll ja das neue Rot sein und somit wagte ich es einen grünen Smoothie zum Probieren zu kaufen. Beim Prbieren blieb es aber auch.

Äpfel, Bananen, Weintrauben, Kiwi...1/10 Gurke...gut, lasse ich durchgehen. Alles einzeln mag ich ja schließlich auch und wie sagt mein Bruder immer: "Landet doch eh alles im selben Magen." 

Die Farbe sieht ja schon mal nicht so lecker aus wie mein Liebling. Da bin ich ganz auf Kind gepolt, Rot=Süß=lecker. Geruch:naja, Geschmack: bäh!

Das ist ja wiederlich. Die Gurke sticht dermaßen heraus. 1/10, von wegen. Ich bin ja kein Mensch, der gerne Lebensmittel wegschmeiß. Aber das Ding wandert sofort in die Tonne. Da legt mein Magen schneller den Rückwärtsgang ein, als ich die Flasche leer hab. Was hat sich die Industrie dabie nur gedacht? "Oh, uns fehlen noch B-Vitamine, was nehmen wir denn da? Ah, Gurke...Ach was, nehmen wir das Gurkensuperkonzentrat! Harharhar!!!"

Ich bleib bei Rot...und Gurke lieber so.

22.2.17 18:18, kommentieren